SH StraivPMS
Startseite · Journal · Upsell
Vertrieb · 18. Juli 2026

Was Berliner Boutique-Hotels heute mit Upsell-Widgets verdienen

Wir haben vier Berliner Häuser gefragt, die das StraivPMS-Modul „Upsell-Widget" seit mindestens sechs Monaten produktiv einsetzen. Alle vier arbeiten mit Straiv als Basis. Alle vier haben die Erlaubnis erteilt, ihre Ergebnisse anonymisiert zu teilen.

Haus A — 24 Zimmer, Mitte

Regel-Setup: früher Check-in (+35 €), Zimmer-Upgrade auf höhere Kategorie (+42 €), Frühstück (+18 €/Person). Trigger nur bei direkten Buchungen. Ergebnis Q2 2026: durchschnittlich 4,2 zusätzliche Buchungen pro Tag, davon 60 % Frühstück. Zusatz­umsatz Q2: 12.140 €.

Haus B — 62 Zimmer, Kreuzberg

Regel-Setup: Frühstück (+22 €/Person), Parkplatz (+18 €/Nacht), spätes Check-out bis 15:00 (+40 €), Wellness-Slot (+55 €). Trigger für alle Buchungsquellen. Ergebnis Q2 2026: durchschnittlich 6,8 zusätzliche Buchungen pro Tag, davon 45 % Parkplatz. Zusatz­umsatz Q2: 19.680 €.

Haus C — 118 Zimmer, Prenzlauer Berg

Regel-Setup: nur Zimmer-Upgrades. Fünf Upgrade-Stufen mit Preisen zwischen 35 € und 220 €. Trigger nur bei Aufenthalten von mindestens zwei Nächten. Ergebnis Q2 2026: 3,1 Upgrades pro Tag. Zusatz­umsatz Q2: 21.450 €.

Haus D — 38 Zimmer, Charlottenburg

Regel-Setup: Frühstück (+24 €/Person), Late-Snack-Box (+16 €), Flughafentransfer (+42 €). Trigger nur für internationale Buchungen (Herkunftsland ≠ DE, AT, CH). Ergebnis Q2 2026: 2,4 zusätzliche Buchungen pro Tag, davon 70 % Frühstück. Zusatz­umsatz Q2: 7.320 €.

Beobachtungen

Was in allen vier Fällen funktioniert hat: klare Preise, wenige Regeln, ein Angebot pro Karten-Position. Was nicht funktioniert hat: Kombi-Angebote („Frühstück + Wellness für 65 €"), rabattierte „Last-minute"-Karten kurz vor Check-in, mehr als vier Karten gleichzeitig auf dem Mobil-Display. Die 45-Sekunden-Regel hat sich bewährt: Wenn der Gast länger als 45 Sekunden auf einer Karte bleibt, ohne zu buchen, wird die Karte diskret ausgeblendet.